Das Jahr 2011

9. Januar 2011

Liebe BesucherInnen,

zunächst wünsche ich Ihnen allen besinnliche, fröhliche Festtage voller Glückseligkeit und Liebe! Es dürfte bestimmt einigen von Ihnen aufgefallen sein, dass wir in so einer unruhigen Zeit leben. Das Hauptgesetz des Weltalls ist die Ganzheitlichkeit, die Harmonie. Je höher die Zivilisation ist, desto mehr muss sie den kosmischen Gesetzen entsprechen.

Die große Krise des 21. Jahrhunderts – eine Zeit schrecklicher Erschütterungen für die ganze Menschheit – hängt mit objektiven kosmischen Zyklen zusammen. Eine solche Periode, die 8 Millionen Jahre dauerte, ist die Periode der Entwicklung der Erde, der Bewegung des Sonnensystems in der Galaxie und sie ging 2008 zu Ende. Damit hat sie eine Übergangsperiode eingeläutet, während der eine bedeutende Veränderung der Erdachse, die Erhebung und Senkung der Erdoberfläche sowie rasante Wandel von Klima, Flora und Fauna stattfinden.

Zur Zeit des zweiten Makrozyklus findet die Verschiebung der Erdachse statt – eine Prozession im Raum, während der die Achse der Erddrehung auf einem schwierigen Wege die Form eines Kegels zeichnet. Diese Periode dauert 25920 Jahre - „das große Jahr“, das in 12 „große (kosmische) Monate“ geteilt wird. Dieser Zyklus hängt mit einer langsamen Versetzung des Sternenhimmels in Bezug zur Erde um einen Monat (2160 Jahre), 30° bzw. 1 Sternzeichen. Zum Ende des Monats ereignet sich ein Wechsel von Epochen und der allgemein-ökonomischen Formation.

Vor Kurzem ging die kosmische Epoche der Fische zu Ende, das heißt die Erdachse beendete ihre Verschiebung im Sternzeichen der Fische. Die Menschheit befindet sich an der Kreuzung von zwei großen Übergängen. Die Erneuerung der Welt begann 2003, als die Epoche des Wassermanns am Zuge war. Ereignisse, die die neue Epoche einleiten, dauern schon seit mehr als 200 Jahren an. Und je näher das 21. Jahrhundert rückte, desto klarer wurde die seelische, materielle und ökologische Krise.

2003-2008 war eine Epoche, als der erste kosmische Zyklus vorbei ging und ein neuer begann, eine Epoche der großen Zeitlosigkeit. Es begann ein qualitativ neuer Evolutionsprozess. Unsere Zeit ist eine einzigartige, unvergleichliche Epoche, die keine Analogie in der Vergangenheit findet. Die Jahrhunderte 19 bis 21 waren eine Zeit der Bilanz, des großen Übergangs. Eine große Schwelle in der Entwicklung der Zivilisation, verbunden mit schrecklichen Krisen und Bewährungsproben.

2003 ging die kosmische Epoche der Fische zu Ende, die 157 AD begann. Danach begann die 2160 Jahre lange Epoche des Wassermanns, die im Zeichen der Verbreitung des Verstandes steht. Der Wassermann ist gekennzeichnet von unerwarteten Dingen. Die Gesellschaft der Zukunft ist eine besondere Gesellschaft, deren Menschen sich mit Entschlossenheit und Wechsel in Gedankengängen unterscheiden werden. Der Wassermann spricht von Strebsamkeit im geistlichen Sinne, materielle Interessen sind für ihn sekundär.

Der Beginn der Wassermannepoche findet zeitgleich mit dem Beginn des neuen kosmischen Zyklus statt, der 8 Millionen Jahre andauern wird. Was die Zivilisation erreicht hat, hilft zwar dem Menschen, hindert ihn aber daran, sich allseitig zu entwickeln. Diese Sackgasse der Entwicklung hängt vor allem damit zusammen, dass die Menschheit ihre Wurzeln und die Kontinuität uralter Traditionen vergaß. Damit hat die Zivilisation aufgehört, sich aus der Informationsquelle zu nähren, die unglaubliche Kräfte verleiht. Daher verdammte sich die Menschheit zur einseitigen Entwicklung, auch in der Wissenschaft, die zum Abgrund führt.

Wozu muss der Mensch seine Zukunft wissen, wenn sie unabwendbar ist? Wenn wir unsere Zukunft im Allgemeinen wissen, können wir die besseren Wege wählen, Wege der Realisierung unserer Fähigkeiten, unserer Missionen auf der Erde. Viele von uns korrigieren, verändern ihre Zukunft. Das Lenken der Räder der Geschichte hing zum großen Teil von den Führern der Weltländer ab. Vorhersagen warnen uns bloß vor möglichen Unstetigkeiten unseres Lebens, raten uns zu einer richtigen Entscheidung, damit wir nicht in eine fatal unglückliche Situation gelangen. Die Welt ist vieldimensional und der Mensch hat immer mehr als einen Weg, mindestens aber 3 alternative Pfade.

Das Leben formiert sich durch zwei Kräfte – zum einen sind es Tendenzen, die mit den Geburtsdaten zusammenhängen, zum anderen ist es die persönliche Beteiligung des Menschen. Laut dem Avesta (6. Jh. AD/vor Christus) ist die Veränderung des eigenen Selbst, des inneren Programms das Wichtigste im Leben, also die Selbstperfektion. Das wichtigste Prinzip ist die Ganzheitlichkeit der Welt. Es gibt eine einzige harmonische Struktur: Mensch-Weltall-Natur, wo es nichts überflüssiges gibt.

So konzentrieren Sie sich im neuen Jahr doch auf Ihr Verhalten Ihren Nächsten gegenüber. Paare, die sich schon gefunden haben, müssen daran arbeiten, die Harmonie in ihren Beziehungen zu erlangen. Wisst, dass zärtliches Verhalten den Nächsten gegenüber sich auszahlt und in noch stärkerer Form zurück kehrt. Findet öfter die guten Seiten und Qualitäten ineinander und erinnert Eure Liebsten daran. In unserer Zeit ist es sehr schwierig, sich zu verwirren und den Kontakt zu den Liebsten zu verlieren. Wisst, dass nichts schöner ist als das Gefühl reiner, zarter Liebe. Der Mensch erlangt Flügel und die Erdanziehung herrscht nicht mehr über ihn.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie dieses Gefühl schon im neuen Jahr 2011 erleben, wenn Sie es noch nicht gefunden haben. Und jene, die noch auf dem Weg dorthin sind, sollen sich auf das baldige Treffen mit ihm vorbereiten.

Ihre Elaida
(Worte zu Weihnachten und zum Neuen Jahr; 24.12.2010)

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