Indigo-Kinder

Die allererste Verkündung des Begriffs „Indigo-Kinder“ machte die Psychologin und gleichzeitig Extrasens Nancy Ann Tappe. Dank ihrer Begabung, die Aura des Menschen sehen zu können, zog sie die Schlussfolgerung, dass bei den meisten Kindern, die übernatürliche Fähigkeiten aufweisen, die Aura eine grell blaue Farbe aufweist – die Farbe Indigo. Sie versuchte ebenfalls, eine allgemeine Charakteristik und Klassifizierung der Fähigkeiten solcher Kinder durchzuführen.

Indigo-Kinder

Indigo in der Natur:
eine Indigo-Ammer

Der Begriff „Indigo“ ist psychologisch. Jedoch die Menschen, die die Gabe besitzen, die Farbe der Aura erkennen zu können, können gewiss bemerken, dass eine dominante blaue Farbe keine Regelmäßigkeit ist. Die menschliche Aura ist kunterbunt, die Farben variieren von Sekunde zu Sekunde, abhängig davon, was wir gegessen oder gedacht haben. Sie fließt von einer Farbe in die andere. Die Bindung an eine bestimmte Farbe ist zwecklos, da wir permanent viele unterschiedliche Impulse aussenden. Sollten wir an die Liebe denken, so füllt sich unsere Aura mit einem sanften, transparenten rosa Ton. Wenn wir zornig sind, wird sie hellrot. Wir sind Träger unterschiedlichster Emotionen und, demzufolge, unterschiedlichster Farben. Unsere Körper sind wie Regenbögen – es muss keine dominante Farbe geben, jeder von uns besitzt ganze Paletten an Farben in der Aura.

Bei vielen Kindern, die zu den sogenannten Indigo-Kindern gehören, trifft man oft auf eine weiße oder hellgoldene Aura, weswegen man sie in einigen Ländern auch „Kinder der Sonne“ nennt und ich denke, dass dieser Begriff am Besten zu solcherlei Kindern passt. Aber um die Leute nicht mit ungewohnten Bestimmungen zu verwirren, benutze ich den Begriff „Indigo“ – denn die Wahrheit bleibt unverändert, egal mit welchen Worten man sie schmückt.

Noch richtiger wäre es, diese Kinder als „Kinder der sechsten Rasse“ zu bezeichnen, denn sie sind das Ergebnis der seelischen und körperlichen Evolution des Menschen, die in der „Geheimen Doktrin“ von E.P. Blavatsky beschrieben ist. Dieser Begriff ist esoterisch und ausgerechnet die esoterische Wissenschaft verfügt über ganzheitliche Kenntnisse über deren Herkunft und kann die Natur ihrer Begabungen vollständig erklären.

Indigo-Kinder

Indigo-Kind, asiatische Darstellung

Indigo-Mädchen sind sehr mannhaft, furchtlos, selbstsicher, waghalsig und entschlossen. Oft haben sie den Hauch männlicher Kantigkeit. Diese Mädchen sind auf Ihre eigene Art und Weise die Amazonen. Doch bleiben sie dennoch sehr lieb und weiblich.

Indigo-Jungen verfügen über eine außergewöhnliche Feinfühligkeit. Sie lieben Tiere, Pflanzen, reden mit diesen. Fremden Schmerz empfinden sie sehr persönlich. Dabei muss ich erwähnen, dass ich während meines ganzen Lebens keinen Indigo-Vertreter aus dem Bereich der nicht traditionellen Orientierung getroffen habe.

Indigo-Kinder haben die Fähigkeit, diese Welten zu sehen. Ihre dünnen Körper erlauben es ihnen zu fliegen, wohin sie wollen, und alles zu sehen, was sie wünschen. Für sie gibt es keine räumlichen oder zeitlichen Grenzen. Deswegen ist bei diesen Kindern oft das Weltraum-Bewusstsein stark entwickelt, in dessen Maßstäben sie denken. Es liegt nahe, dass gewöhnliche Menschen dieses Verhalten nicht nachvollziehen können.

Das Hauptprinzip ihres Lebens ist die Geistlichkeit.

Die Geistlichkeit liegt in der reinen Natur ihrer Existenz. Dies ist die Hauptregel und der Sinn des Lebens – ein außerordentlich geschätztes Konzept der Indigo-Kinder. Was für sie charakteristisch ist: Indigo-Kinder sind nie an Ergebnisse des eigenen Fleißes gebunden und können sich leicht von ihnen lösen. Sie fürchten sich nicht um irgendwelche Dinge und schätzen sie nicht teuer ein. Als schätzenswert können sie nur dann etwas betrachten, wenn es mit einem gewissen Menschen zusammenhängt, der diesen Gegenstand z.B. geschenkt hat. Indigo-Kinder geben problemlos ihr Spielzeug an andere Kinder ab, sie teilen gerne und machen viele Geschenke. Die Menschen bezeichnen Indigo-Kinder grundsätzlich als völlig unmaterialistisch, viele vergleichen sie mit Maria Theresa. Übrigens, auch sie war ein Indigo-Kind.

Indigo-Kinder

Maria Theresa

Indigos sind von Natur aus Besitzer eines starken Charisma, aus ihnen würden brillante Anführer der neuen Generation werden, aber sie können nur allzu schwer eine graue Gesellschaft leiten und ihren Prinzipien folgen. Die Zeit der Einsiedler ist vorbei, es ist viel schwieriger einfach unter den Menschen zu weilen und seine Geistlichkeit aufrecht zu erhalten, indem man sich gewissen Bewährungsproben unterzieht – und solche Examen sind bei Indigos sehr ernsthaft.

Sie würden niemals einem altertümlichen und durchgekauten Schema folgen. Indigos sind Erstentdecker, sie suchen neue Wege, neue Herangehensweisen, sie tragen eine neue Weltanschauung in sich, sie fordern die alte Welt heraus, zerstören bestehende Konzepte, protestieren gegen Dogmen. Ein sehr markanter Indigo-Vertreter war Leonardo Da Vinci, über dessen wahres Leben die moderne Geschichte nicht viel weiß. Doch sie kann auch nicht leugnen, dass er ein revolutionäres Genie seiner Epoche war.

Indigo-Kinder

Leonardo Da Vinci

Viele Indigos verfügen über die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen sehen zu können. Aber diese Fähigkeit verlangt großen energetischen Aufwand, deswegen sind die Träger dieser Eigenschaft oft von schwacher Gesundheit. Aber sie können dafür die Wahrheit sehen. Heuchelei bringt bei diesen Menschen nichts – sie sehen sofort jede Fälschlichkeit, jede Unehrlichkeit und antworten mit Verachtung. Sie schätzen Offenheit und das Zugeben von möglichen Fehlern und Mängeln. Sie sind sehr ehrlich und dulden keine Lügen. Wenn sie ihr Vertrauen verdient haben, so ist es sehr leicht mit ihnen zu sprechen. Sie wissen, wem man vertrauen kann und wem nicht.

Es wäre wichtig zu sagen, dass Indigos sehr viel physische und psychische Energie verlieren, wenn sie ihre Fähigkeiten aktivieren. Nach solchem Einsatz fällt der Hämoglobinspiegel und das Gesicht wird blass. Sie brauchen Zeit, um sich zu erholen, in der Regel 4-5 Stunden. Viele Kinder fallen in einen eigenartigen Schlaf und verweilen in ihm für mehrere Tage. Dabei arbeitet ihr Organismus mit einer Mindestleistung und ist in einer Art konserviertem Zustand.

Bis 10-12 Jahren sind Indigos sehr gesprächig. In diesem Alter vertrauen sie ihren Eltern eigene Geheimnisse an, sprechen ruhig mit Psychologen, lieben Aufmerksamkeit, lügen nicht. Diese Kinder sind sehr offen und dadurch sehr verletzlich. Wenn ein Altersgenosse oder Älterer einen groben Witz macht, kann der Indigo sich verschließen und aufhören, mit dem Menschen zu sprechen, und zwar für immer. Man hat beobachtet, dass solche Kinder oft die Schule wechseln mussten. Ab 12 Jahren erscheinen Indigos als Individualisten und existieren etwas abseits der Kommilitonen – das nennt man öffentliche Einsamkeit. Zuhause sind Indigos normalerweise offen und ehrlich zu den Nächsten, sie sprechen über ihre Probleme, Gedanken, Träume. Sie brauchen das Gefühl, dass die Eltern sie verstehen und unterstützen. Finden sie jedoch keine solche Unterstützung, so gehen sie in sich selbst und es ist äußerst schwer, sie dort wieder heraus zu holen.

Indigo-Kinder

wundersame Einzelgänger

Bei großem Menschenaufkommen schwinden ihre Kräfte. Dies gilt vor allem für Indigos über 14 Jahren, deren dünne Körper noch nicht ganzheitlich formiert sind. Sie haben noch keine vollständige, eigene Abwehr und können negativem Einfluss von außen zum Opfer fallen. Wo viele Menschen sind, wie z.B. in der Schule oder auf dem Marktplatz, formiert sich ein Informationsfeld, in dem die menschlichen Auras nicht harmonisch sind und eine Dissonanz erzeugen, wenn sie auf die hohen Vibrationen der Indigos treffen. Die Massenvibrationen versuchen die hochwertigen Vibrationen des Indigo zu unterdrücken – denn damit ein System stabil arbeiten kann, muss es im Gleichgewicht sein. Ein Indigo fängt entweder an, die Frequenz seiner eigenen Vibrationen oder die der Masse zu unterdrücken. Es ist wahrscheinlich, wenn man die Kräfte bedenkt, dass die gemeinsame Aura das Indigo-Kind aus dem Informationsfeld drängen wird. Auf physischer Ebene merkt man es daran, dass das Kind Symptome von Hilflosigkeit und Krankheiten aufweist.

Indigo-Kinder

In der Tat sind diese Kinder sehr emotional, feinfühlig und verletzlich. Wenn sie in sich gehen und schweigen, so gibt es einen Grund dafür – in der Regel ein emotionales Trauma. Man sollte auch bemerken, dass man den persönlichen Faktor des Untersuchers nicht außer Acht lassen sollte. Vergessen Sie nicht, diese Kinder sehen durch Sie hindurch und entscheiden selbst, ob sie sich auf einen Kontakt einlassen oder nicht.

Gesprächigkeit und Offenheit sind Indigos bis 12 Jahren gegeben, danach ziehen sie oft die Abwehrmaske an und gehen in sich. In der Schule existiert so ein Kind für sich selbst und unabhängig. Kollegen finden, dass er seltsam ist. Schulkameraden fühlen sich oft unkomfortabel neben einem Indigo-Kind, aber sie wissen nicht wieso. Es liegt daran, dass die hohen Vibrationen des Indigos in Resonanz mit ihren eigenen Vibrationen treten. Und wenn es einen bedeutenden Unterschied in den Frequenzen gibt, so wechselt ein Indigo die Schule.

Indigo-Kinder

über Indigos wird oft gelästert

In diesem Fall empfinden die Schulkinder den Indigo als etwas Fremdartiges und versuchen, ihn auf unterbewusster Ebene herauszudrängen. Sie können nicht erklären, warum er ihnen unangenehm erscheint, und es fällt ihnen schwer, eine Rechtfertigung zu finden, doch der Sinn bleibt derselbe: sie mögen seine Vibrationen nicht, diese bringen sie aus dem Gleichgewicht. Auch Lehrer mögen ihn nicht, selbst wenn er nur Einsen bekommt. Im Schulsystem fühlt er sich geächtet, oft protestiert er dagegen. Ein nettes, gut erzogenes Kind kann plötzlich aufhören zu lernen, kann den Lehrern trotzen, schimpfen, sich prügeln. Die Eltern regen sich oft auf, wenn die gleichen Probleme auch nach einem Schulwechsel auftreten – dabei ist das Kind gar nicht aggressiv, doch in der Schule zeigt er sein Talent darin, negative Situationen anzuziehen – bis hin zur physischen Auseinandersetzung.

Indigos werden im System geboren und sind dazu berufen, die negativen Schwingungen, die sie an sich selbst erleben, zu ändern. Diese Kinder haben einen ausgeprägten Sinn für die Gerechtigkeit.

In Gruppen von Gleichgesinnten fühlen sich Indigos wie Fische im Ozean. Ich habe nicht nur einmal bemerken können, wie sie sich freuen, einander zu sehen, wie selbst ganz verschlossene und ungesprächige sich wörtlich vor meinen Augen veränderten. In den letzten 30 Jahren stieg die Zeit der Kinder mit herausragenden extrasensorischen Fähigkeiten deutlich an. Auch die Kräfte dieser Kinder wachsen. Immer öfter zeigen Kleinkinder Fähigkeiten und Weisheiten, die selbst bei Erwachsenen auf Staunen stoßen.

Indigo-Kinder

ein Indigo spielt Klavier

Doch denken Sie immer daran, dass sie Kinder sind. Sie wollen mit gleichaltrigen Kindern spielen, was nicht immer leicht ist. Viele dieser Kinder finden keine gemeinsame Sprache mit Klassenkameraden und Nachbarskindern. Deswegen ist es wichtig, dass man ihnen Umstände schafft, in denen sie unter gleichgesinnten Kindern – also Indigos sind.

Es ist leicht, einen Indigo in der Menge zu erkennen – er selbst sticht hervor. Ein gelehrter Beobachter bemerkte einst, dass vom Indigo ein unsichtbares, aber innerlich wahrnehmbares Leuchten ausgeht.

Diese Kinder lächeln immer, auch wenn es ihnen schwer fällt, sie haben eine angenehme Stimme, leuchtende Augen. Die wichtigste Erkennungseigenschaft: sie benehmen sich wie Erwachsene. Man kann sie nicht erschrecken, wie Kinder. Manchmal sagen sie ihren Eltern etwas, was diese zwingt ihr ganzes Leben zu überdenken.

Liebe Mütter und Väter, fallt nicht vom einen Extrem ins nächste, lassen Sie Ihre Kinder arbeiten: Müll herausbringen, aufräumen, sich selbst und andere bedienen usw. Wenn Sie schon die schwere Aufgabe haben, die Kinder der Zukunft zu erziehen, erlauben Sie Ihren Kindern nicht, dass sie sich Ihnen auf die Köpfe setzen. Das ist für gewöhnliche Kinder.

Viele Eltern verderben ihre eigenen Kinder, indem sie sie von Arbeit befreien, weil sie denken, dass dies ein Zeichen der Liebe und Fürsorge ist.

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lassen Sie Ihre Kinder helfen

Jegliche Form von Arbeit und physischer Bewegung speichert ätherische Energie, also Energie des Lebens und der Gesundheit. Es mag seltsam erscheinen, doch die allernächsten Menschen sind für Indigos keine Autorität. Sie sind sehr kritisch ihren Eltern gegenüber eingestellt.

Alle Menschen sind in ihren Augen einfach freie, kosmische Wesen mit eigenem Willen – Kinder und Eltern gleichrangig. Kluge Eltern denken darüber nach, dass solch ein Verhalten nicht zufällig ist und suchen andere Wirkungsmethoden. Am Besten wäre es, das Kind direkt zu fragen, welche Methode der Erziehung besser geeignet wäre. Dann würden sie direkt erfahren, dass es die Liebe ist.

Doch verwechseln Sie nicht Liebe mit Fahrlässigkeit und dem Erlauben von Allem, denn sonst ziehen Sie einen kleinen Mistkerl auf.

Das Wort Schule hassen Indigo-Kinder in der Regel. Die erste Assoziation mit diesem Wort ist „Gefängnis“, wie sie Sozialpädagogen mitteilen. In meinem ganzen Leben traf ich noch kein einziges Indigo-Kind, das die Schule mochte. Und das abgesehen davon, dass Indigos unglaublich gut Sachen einprägen und Material aufnehmen können. In der Schule finden sie es uninteressant, da sie lieber im System von Erfahrung und Experimenten lernen. Außerdem ist die Schule im sozialen Sinne für sie sehr anstrengend. Sie protestieren ebenso gegen die verdrehten Fakten der Geschichte, die für die neue Generation umgeschrieben wurden. Wenn Sie eine Lüge spüren, werden sie nie anfangen, sie zu wiederholen und sich zu merken, auch wenn es im Schulsystem zur Pflicht gehört. Sie werden lieber aus der Schule entlassen, als dass sie die Unwahrheit anerkennen. Natürlich verstehen die Eltern solch eine Prinzipientreue nicht, doch sie sind geduldig, aber die Lehrer hassen diese Kinder, sei es offen oder versteckt.

Indigo-Kinder

Indigos gehen nicht gern zur Schule

Probleme mit den Lehrern – das sind die Probleme Nummer eins. Oft klagen die Indigo-Kinder ihre Lehrer an, sie seien unpädagogisch, jedoch völlig gerechtfertigt. Permanente Konflikte mit den Pädagogen in Fragen der Weltanschauung sind eine Normalität. Indigos fragen etwas, worauf der Lehrer nicht antworten kann, doch zugeben, dass ein Kind mehr wissen kann als er selbst, kann er auch nicht. Wenn ein Lehrer merkt, dass sein Niveau dem des Indigos unterlegen ist, fällt es ihm leichter, die anderen Kinder auf ihn zu hetzen oder ihn auszulachen, damit er in sich zusammenklappt und verstummt.

Eine Einflussmethode ist nach wie vor das Benoten. Meist kriegen Indigos schlechtere Noten für ihren schwierigen Charakter und nicht für schlechte Leistungen.

Natürlich protestieren Indigos auch gegen das Benotungssystem. Sie würden eher einen Computer ihre Leistungen benoten lassen, als einen Lehrer mit seiner subjektiven Meinung. Fast alle modernen Indigo-Schulen nutzen das technische Benotungssystem. In den Augen eines Indigos ist eine moderne Schule ein Hühnerhaus, in den er eingepfercht wird und in dem jeder gepiekt wird, der nicht so sein will wie die anderen.

Indigo-Kinder

Ruhepol: Zuhause

Lehrer regen sich über das Erscheinen seltsamer Kinder auf. Sie sind sehr klug und selbstsicher, wollen keine Grenzen und Regeln anerkennen. Diese Kinder passen nicht in die Rahmen und sind schlichtweg unkontrollierbar. Sie machen mehrere Dinge gleichzeitig. Obwohl sie vieles auf einmal tun, leidet das Endergebnis nicht. Ein gewöhnlicher Mensch kann seine Aufmerksamkeit nicht in verschiedene Richtungen richten, da er riskiert, dass seine Arbeit nicht pflichtbewusst erfüllt wird. Indigos aber, ähnlich wie Julius Cäsar, können mit Leichtigkeit mehrere Aufgaben auf einmal aber auch schnell und qualitativ erfüllen.

Er kann lesen, fernsehen, essen, Gedichte schreiben und dabei lässt seine Aufmerksamkeit nichts außer Acht. Dieses Phänomen der zerstreuten Aufmerksamkeit können die Wissenschaftler bis heute nicht nachvollziehen.

Schon von Klein auf haben die Indigos einen sinnvollen, erwachsenen Blick auf alles. Sie fangen früh an zu sprechen. Die Fähigkeit, fremde Gedanken zu sehen, benötigt hohen energetischen Aufwand, was sich auf die Gesundheit auswirkt. Deswegen versuchen sie so zu leben wie alle anderen, doch in Gefahrsituationen schaltet sich diese Fähigkeit von alleine ein – eventuell ist es eine Art von Abwehrreflex.

Viele verfügen von Geburt an über heilende Kräfte. Oft zeigt es sich in der Heilung mit der ätherischen Energetik. Oft verspüren Indigos einen starken Kräfteschwund nach einer Heilungssitzung, sie möchten essen und für mindestens 5 Stunden einschlafen. Das brauchen sie zum Wiederaufbau der Energie. Leider ist diese Art der Energie im Menschen begrenzt und man muss sie richtig einsetzen. Man darf sich nicht überanstrengen.

Indigo-Kinder

Mohammad Ponari, 9 Jahre alt
man sagt, er habe heilende Kräfte

Indigos sind sehr hilfsbereit. Sie werden keinen Indigo treffen, der es ablehnen würde, einem Bedürftigen zu helfen. Sie sind aufopfernd. Sie haben von Geburt an den Abgabe-Instinkt. Diese Kinder teilen ihre Energie mit den anderen, was sie regelrecht schwindelig macht, aber das paradoxe ist: wenn ein Indigo in sich geht und aufhört, die Energie zu teilen, dann beginnt bei ihm eine Depression, basierend auf der Übermenge an Energie. Die innerlichste Natur eines Indigo kennt nur eines: „Abgeben“, deswegen sehen viele Indigos ihre Vorbestimmtheit darin, ihre Energie, Liebe und Hilfe anderen anzubieten.

Indigos einer höheren Stufe heilen mit der geistigen Energie, die viel höher ist als die ätherische. Diese Energie ist göttlich. Man heilt mit ihr nicht, indem man Hände anlegt, sondern indem man die Gedanken steuert.

So seltsam es klingen mag, doch die Kinder der Zukunft haben es schwer, in unserer Gegenwart zu leben. Sie, als die Boten des Neuen, stecken die Schläge ein des sich wehrenden Systems. Indigos können viel von parallelen Welten erzählen, intergalaktischen Kontinua, vergangenen Inkarnationen, aber in der realen Welt haben sie es sehr schwer. Oft sind diese Kinder Idealisten und verabschieden sich von der Realität unseres Lebens, weil sie dort viel Hass und Böses entdecken. Sie denken, dass unsere Welt zu brutal ist, und sie gehen in ihre eigene, humane, schöne, innere Welt. Und unsere reale Welt beginnt, sie aus ihrem Panzer heraus zu kratzen.

Indigo-Kinder

die Umstände machen Indigos oft traurig

Die Aufgabe der Eltern solcher Kinder besteht darin, sie zu lenken, sie zu lehren, damit sie sich eigenständig um sich selbst kümmern können. Sie müssen vieles vom realen Leben adaptieren, z.B. physische Arbeit. Das Kind muss lernen, die Gegenstände in unserer physischen Welt zu manipulieren, was ihm schwieriger fällt, als in einer seelischen Welt zu leben. Lassen Sie das Kind sein Zimmer selbst gestalten, die Farbe aussuchen, die Möbel aufstellen. Helfen Sie ihm dabei, aber machen Sie nichts für ihr Kind, tun sie nicht alles, was es sagt.

Seien Sie respektvoll dem Willen Ihres Kindes gegenüber. Bemerken Sie den unterschied: erlauben Sie nicht alles, aber seien Sie respektvoll! Wenn das Kind sagt „Mama, ich will selber!“ – lassen Sie es!

Bei der Freundeswahl raten Sie ihm nicht, mit wem er spielen soll und mit wem nicht. Versuchen Sie nicht für ihn die Wahl zu treffen, sonst wird Ihr Kind es schwer haben in seinem Leben.

Die Fähigkeit zur Vorhersehung taucht nicht bei allen Indigos auf, und nicht immer von Geburt an, sondern sie kommt oft im erwachsenen Alter, wenn sie sich selbst als Persönlichkeit formiert haben. In der Regel sind solche Kinder mit dem Cassandra-Syndrom verdammt – wenn sie versuchen, von einem kommenden Ereignis zu erzählen, doch niemand glaubt ihnen. Oft treffen sie auf Gelächter und Unverständnis.

Indigo-Kinder nennt man Kinder der Zukunft, obwohl, wenn man genau hinsieht, merkt man – sie sind Kinder der Vergangenheit.

Indigos sehen auf die Welt mit einem philosophischen Blick – sie fühlen sich hier als Gäste, öfter aber als Fremde. Sie haben es schwer in unserer Gesellschaft und sie sind hier tatsächlich Fremdlinge. Doch in der Gesellschaft mit anderen Indigos verschwindet dieses Empfinden und sie werden glücklich.

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